So stärkst Du das Umweltbewusstsein Deines Kindes

Nicht nur in Anbetracht des allgegenwärtigen Klimawandels ist ein gesteigertes Umweltbewusstsein aller Generationen wichtig, denn auch viele technische wie soziale Neuerungen fordern einen respektvollen Umgang mit der Umwelt, den auch schon unser Nachwuchs erlernen kann und sollte.

Du weißt nicht, wie Du Deinem Kind Nachhaltigkeitsbelange kindgerecht näherbringen kannst? Mit diesen sieben Tipps kannst Du Deinen Nachwuchs langsam an die Thematik heranführen und dabei das Umweltbewusstsein Deines Kindes stärken.

#1 Eine gute Erklärung ist die Grundlage für gesteigertes Umweltbewusstsein

Es mag noch so offensichtlich klingen, doch eine gute und fundierte Erklärung kann Wunder bewirken, besonders beim Nachwuchs. Je jünger Dein Kind ist, desto geringer stehen die Chancen, dass es sich neben Schulstress, Freunden und Co. bereits selbständig mit der Thematik beschäftigt hat.

Dies stellt aber kein Problem dar, denn mit ein bisschen Nachhilfe in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein lässt sich leicht das Interesse der jüngeren Generation wecken. Ein guter Ansatzpunkt ist zum Beispiel die Vermeidung von Plastikmüll, hier könntest Du erweiternd auf das Beispiel der Wald- und Wassertiere zurückgreifen, deren Lebensraum durch den Müll gestört wird.

Generell ist es sinnvoll, jeder Erklärung leicht verständliche sowie bildliche Beispiele beizufügen, welche die Thematik auch für Kinder leichter greifbar machen. Ebenfalls wichtig ist es, dem Kind in kindesgerechter Formulierung Fakten aufzuzeigen, denn sonst besteht die Gefahr, dass ein falscher Eindruck von der Umwelt entsteht.

#2 Nachhaltige Alternativen aufzeigen und in den Alltag einbringen

Besonders in Umweltbelangen ist es wichtig, als Elternteil als gutes Vorbild heranzugehen. Du willst das Umweltbewusstsein Deines Kindes stärken? Dann zeige Deinem Nachwuchs nachhaltige Alternativen zu herkömmlichen Alltags- und Gebrauchsgegenständen und binde sie fest in den Alltag ein.

Trinkt Dein Kind gerne aus Strohhalmen? Dann kannst Du leicht die nachhaltigeren Alternativen aus Glas, Bambus oder Edelstahl in den Alltag integrieren. Besonders jüngere Kinder finden es meist sehr unterhaltsam, bunte Säfte oder Smoothies aus Glasstrohhalmen zu trinken und das Getränk dabei durch den Strohhalm zu beobachten.

#3 Lebe die Dinge vor

Auch wiederverwendbare Bienenwachstücher für Essensreste oder Pausenbrote lassen sich leicht in die gewohnte Routine einbringen. Besonders hilfreich sind übrigens Jute- oder Stoffbeutel, die Du zu jedem Einkauf mitbringen kannst, denn sie vermeiden nicht nur Müll, sondern sind ein einfacher und guter erster Schritt um das Umweltbewusstsein Deines Kindes zu stärken.

Aber auch das Konsum- und Wegwerfverhalten als Familie ist entscheidend für das Umweltbewusstsein Deines Kindes: Zeige Deinem Kind, dass es sinnvoll und wichtig ist, immer nur so viel zu kaufen, wie man wirklich (ver)braucht und erkläre Deinem Nachwuchs, dass man Dinge auch reparieren oder wiederverwenden kann, statt sie sofort wegzuwerfen.

Hierzu gehört auch die richtige Mülltrennung und Entsorgung allgemein, die Deinem Kind durch einfache Beispiele nährgebracht werden kann. Diese kleinen Veränderungen im Alltag werden Deinem Nachwuchs kaum auffallen, machen aber bereits einen bedeutenden Unterschied für die Umwelt.

#4 Lass Dein Kind mitentscheiden

Obwohl elterliche Nachhilfe in Umweltbewusstsein wichtig ist, ist es bei Kindern ebenso wichtig, sie einige Entscheidungen selbst treffen zu lassen. Das verleiht ihnen nicht nur mehr Selbstvertrauen, sondern steigert auch ihr Interesse an der neuen Thematik, weil sie sich selbst einbringen können und sich wichtig und wertgeschätzt fühlen.

Eine solche Entscheidung könnte beispielsweise sein, welcher Stoffbeutel für den Einkauf gewählt wird, welche Farbe die wiederverwendbaren Bienenwachstücher haben oder ob man zuhause lieber Strohhalme aus Glas, Bambus oder Edelstahl verwendet.

Ebenso macht es Deinem Kind sicher Spaß, sich eine wiederverwendbare und auffüllbare Trinkflasche für die Schule oder die Kita auszusuchen. All diese Entscheidungen mögen objektiv betrachtet klein wirken, helfen Deinem Kind aber sich einzubringen und verhelfen so zu einer positiven Resonanz der Umweltthematik.

#5 Werdet gemeinsam aktiv

Wie auch auf vielen anderen Gebieten ist learning by doing mehr als sinnvoll, um mehr Umweltbewusstsein bei Deinem Nachwuchs zu schaffen. Das heißt nicht, dass man zwangsläufig gemeinsam zur nächsten Klima-Demonstration aufbrechen muss, denn auch kleine nachhaltige Schritte lassen sich leicht in Deinen Alltag integrieren.

Wenn ihr Euch gemeinsam besonders mit der Thematik Müll und Müllvermeidung beschäftigt habt, könnte man zum nächsten Familienspaziergang einfach Beutel mitnehmen und gemeinsam Müll sammeln, der danach fachgerecht entsorgt wird.

Ebenso hilfreich ist es auch, den Nachwuchs mit zum Einkaufen zu nehmen, vielleicht sogar gemeinsam auf den Wochenmarkt und dort nach unverpackten und regionalen Lebensmitteln zu suchen. So erlernt Dein Kind nicht nur Selbstvertrauen beim Einkauf, sondern bekommt auch ein gutes Gefühl für regionale und saisonale Produkte.

#6 Gemeinsam die Konzentration und das Umweltbewusstsein stärken

Besonders gut für die Konzentration Deines Kindes sind gemeinsame Upcycling-Projekte, die einfach in die Bastelprojekte eingebracht werden können. Aus alten und ungetragenen Kleidungsstücken lassen sich spielend leicht kleine Figuren und eigene Stoffbeutel nähen oder sogar Stofflesezeichen basteln.

Aus Naturmaterialien, die bei einem Waldspaziergang gefunden werden, können gemeinsam saisonale und lustige Dekorationen gebastelt werden, die ganz ohne Plastik auskommen. Solche Upcycling- und Bastelideen verbessern nicht nur die Konzentration des Nachwuchses, sondern können nebenbei auch das Umweltbewusstsein Deines Kindes enorm stärken.

Aber auch das gemeinsame Einpflanzen von Blumen oder Nutzpflanzen kann das Umweltbewusstsein steigern, denn so kann gemeinsam der Wachstum der Pflanze verfolgt werden und man schafft nebenbei ein Bewusstsein dafür, wie lange eine Pflanze zum Wachsen braucht und welche Ressourcen sie benötigt, was zu einer anderen Wertschätzung der Pflanzen führt.

#7 Überfordere Dein Kind nicht

Während es unverzichtbar und notwendig ist, den Nachwuchs über die Umwelt und die damit verbundenene Problematik aufzuklären, ist es besonders wichtig, Dein Kind damit nicht zu überfordern. Deine Erklärungen sollten immer kindesgerecht bleiben, indem sie zwar aufzeigen, wie wichtig eine intakte Umwelt für uns ist, das Kind aber nie verunsichern sollten.

Zu realistische oder sogar überspitzte Erklärungen und Ausdrucksweisen können dazu führen, dass Kinder Angst bekommen, was nicht hilfreich für die Umweltthematik ist. Hilfreich hierbei ist die große und stetig wachsende Auswahl an Kinderbüchern zu Umweltbelangen wie Nachhaltigkeit allgemein, nachhaltige Ernährung, Müllvermeidung und vielen weiteren Themen, die eine gute Basis für die Thematik bilden.

Führe Dein Kind an einen offenen und realistischen Umgang mit der Thematik heran, der nicht von Zukunftsängsten, sondern von Bewusstsein und möglichen Lösungsansätzen geprägt ist, denn nur wenn Dein Nachwuchs die Thematik als positiv im Gedächtnis behält, kannst Du das Umweltbewusstsein Deines Kindes stärken – nachhaltig und kindesgerecht.

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