Der ideale Schulstart

Aufgeregt steht der kleine ABC-Schütze vor der Schule, den nagelneuen Schulranzen auf dem Rücken, der noch so riesig und ungewohnt am eigenen Kind wirkt. Die Eltern fühlen sich aber oft nicht halb so schulreif, wie das eigene Kind und denken plötzlich zurück an die Zeit, als das große Schulkind noch die Windeln vollgemacht hat.

Sie fragen sich, ob es den Anforderungen gewachsen sein wird, ob es mit dem Lehrer zurechtkommt, sich in der neuen Umgebung einleben wird, ob es genug Konzentration aufbringen kann. Das i-Dötzchen plagen ganz andere Ängste: Darf ich neben meinem besten Freund sitzen? Werden die anderen aus der Klasse nett sein? Und was ist, wenn ich auf die Toilette muss? All diese Befürchtungen sind normal und verständlich. Jedoch sollten Eltern im Interesse der eigenen Kinder ihre eigenen negativen Erfahrungen mit Schule zurückhalten, um dem Kind positive Erfahrungen überhaupt zu ermöglichen.

Lernen macht Spaß

In Deutschland besteht die allgemeine Schulpflicht ab dem sechsten Lebensjahr. Also egal, ob Du Deinem Kind vor dem Beginn der Schule von langweiligen Unterrichtsfächern und ungerechten Lehrern Deiner Schulzeit oder doch lieber von spannenden Themen und netten Klassenkameraden erzählst: Das Kind muss doch zur Schule! Du tust Deinem Kind nur etwas Gutes, wenn Du ihm die Schule schmackhaft redest. Das Kind freut sich so auf den Unterricht und die neuen Kameraden, auf Pausenspiele und Lesenächte. Vermittle Deinem Kind: Lernen macht Spaß, weil Du neue Dinge erfährst. Lernen macht Spaß, weil nette Kinder mit Dir in der Klasse sitzen werden.

Eigene Ängste und Erfahrungen nicht projizieren

Auch wenn Du in der Schulzeit schlechte Lehrer hattest oder gemobbt wurdest, ist es wichtig, dass Du Deinem Kind keine Angst vor der Schule machst und wenn möglich nicht schlecht über Lehrer, einzelne Unterrichtsfächer oder Schulsysteme sprichst. Gerade in der Grundschulzeit ist der Lehrer eine wichtige Person, zu dem Dein Kind im Idealfall ein vertrauensvolles Verhältnis aufbaut, ähnlich wie zuvor mit dem Bezugserzieher im Kindergarten. Lass Dein Kind unbelastet starten und akzeptiere, dass Mathe vielleicht das Lieblingsfach wird, auch wenn Du damit noch nie etwas anfangen konntest.

Lernen ist wichtig für die Entwicklung

Wenn der Kinderarzt die Schulreife bestätigt hat, kannst Du auch davon ausgehen, dass es die Anforderungen der Schule meistern wird. Nun ist es für das Kind wichtig, dass Du dieses Vertrauen in seine Leistungsfähigkeit förderst und ihm ein positives Selbstbild als Schüler gibst. Bestärke das Kind in seiner Vorfreude und fange Ängste ab, indem Du dem Wunsch des Kindes entsprichst und über die Schule redest. Vielleicht kannst Du für die Zeit zwischen Kindergarten und Schule ein paar Hefte besorgen, in denen das Kind spielerisch auf die Schule vorbereitet wird. Dann erfährt Dein Kind: Lernen macht Spaß! Zudem wird die Konzentration gefördert und hoffentlich eine intrinsische Motivation geschaffen, d. h. das Kind ist aus sich selbst heraus motiviert zu lernen.

Bewegung macht schlau: Hausaufgaben von Anfang an stressfrei gestalten

Wenn die i-Dötzchen aus der Schule nach Hause kommen, haben sie voller Konzentration stundenlang auf einem Stuhl gesessen und sich fokussiert. Das ist ungewohnt und daher müssen die Kleinen sich nun bewegen – auch während der Hausaufgaben, denn Bewegung macht schlau. Alle 20-25 Minuten sollte das Kind die Möglichkeit erhalten, sich für zwei Minuten zu bewegen. Dies ist wichtig für die Leistungsfähigkeit des Gehirns, da die Neurotransmitter in den Synapsen wieder „auf Anfang gestellt“ werden. Bewegung macht schlau, denn das Kind kann danach ruhiger und konzentrierter weiterarbeiten und das Lernen macht Spaß. Eltern, die mit ihren Kindern täglich eine halbe Stunde den Stoff des Vormittags wiederholen, am besten in Bewegung, z. B. während eines Spaziergangs mit dem Kind darüber sprechen, bewahren es vor Überforderung durch ein plötzliches Zuviel vor Klassenarbeiten. Bewegung macht schlau – das wussten schon die alten Griechen und haben nur während des Gehens in großen Wandelhallen gelernt und philosophiert.

Medienkonsum bei Grundschulkindern

Kinder sind sehr aufnahmefähig für neue Lerninhalte – es sei denn, die Aufnahme wird blockiert. Dies geschieht leider durch die häufige Beschäftigung mit Spielen am Handy oder Schauen von Fernsehsendungen. Gerade wenn Kinder direkt vor der Schule, dem Lernen oder vor den Hausaufgaben visuelle Medien konsumieren, wirkt sich dies negativ aus. Das blaue Licht von Fernseher und Co. blockiert den Hippocampus und schränkt dadurch unsere Fähigkeit zur Konzentration ein.

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